InSITE BAVARIA

Industrial Park Planning and Construction

Die Wettbewerbsfähigkeit von erfolgreichen Geschäftsstandorten basiert allgemein auf einem einzigartigen Profil sowie leistungsfähigen und belastbaren Netzwerken, Dienstleistungs- und Supportstrukturen. Diese Faktoren bilden die Grundlage für ein nachhaltiges Betreiben der Standorte und machen sie zugleich für die  Ansiedlung neuer Unternehmen attraktiv. InSITE BAVARIA leistet strategische Beratung und bietet Dienstleistungen im Bereich der Planung und des Projektmanagements an – von ersten strategischen Überlegungen bis hin zur konkreten  Ansiedlung von Unternehmen.

Unser Standort

Das Industrie Center Obernburg

InSITE BAVARIA sitzt auf dem Gelände des Industrie Center Obernburg (ICO, einem chemischen Industriepark, der in der Region Bayerischer Untermain im Nordwesten des Freistaats Bayern gelegen ist. Das Industrie Center Obernburg - mit einer Gesamtfläche von 176 Hektar und etwa 3.000 Beschäftigten - ist Europas größter und vielseitigster Standort für chemische Faserstoffe und die Heimat vieler international erfolgreicher Firmen unterschiedlicher Größe und aus verschiedenen Branchen. Betreibergesellschaft des Industrie Center Obernburg ist die Mainsite GmbH & Co. KG. Neben der Vermarktung und Weiterentwicklung des Standortes für zukünftige Ansiedlungen stellt Mainsite Infrastrukturen und vielseitige Dienstleistungen bereit, die für einen effizienten Betrieb der hier angesiedelten Unternehmen erforderlich sind. Die hocheffiziente Unternehmensstruktur der Mainsite GmbH & Co. KG und die Nachhaltigkeit, die das Industrie Center Obernburg mit seiner 90 jährigen Geschichte beweist, dienen InSITE BAVARIA als Praxisbeispiel für ihre konzeptionelle Arbeit. ICO und Mainsite stellen wir wir sehr gerne unseren internationalen Besuchergruppen und Delegationen vor.

Unsere Herkunft

InSITE BAVARIA geht auf das Standort-Entwicklungsprogramm des Chemie‑Cluster Bayern GmbH zurück. Die Chemie‐Cluster Bayern GmbH wird 2007 im Rahmen der Cluster‐Offensive der Landesregierung mit Unterstützung durch die Bayerischen Chemieverbände gegründet und umfasst ca. 300 Chemieunternehmen und chemische Forschungseinrichtungen aus ganz Bayern. Im Rahmen des „Wertschöpfungs‐Pakts Chemie“ sammelt das Cluster pro Jahr etwa 100-150 Technologiebedarfe industrieller Endanwender und vermittelt chemische Lösungsanbieter. Im Geschäftsbereich Forschung und Entwicklung werden jährlich ca. 40‐50 F&E‐Vorhaben angeregt und koordiniert; insb. für die Einwerbung von EU‐Fördermitteln wurde dazu an der Universität Bayreuth ein eigenes Service‐Zentrum (ConTEC) geschaffen. Eine der wichtigsten Cluster‐Initiativen ist der „Wertschöpfungs‐Pakt Chemie“, in dem Mitgliedsunternehmen in einem Verbund von Lösungsanbietern Technologiebedarfe wichtiger Zielbranchen auf den Weltmärkten beantworten. Im „Wertschöpfungs-Pakt Chemie“ vermittelt das Chemie‑Cluster Bayern GmbH Material- und Prozessinnovationen an industrielle Kunden, indem es spezifische Technologiebedarfe aus anderen Branchen erfragt (sog. „Challenge Statements“) und im Rahmen von Workshops Expertendiskussionen mit potentiellen Lösungsanbietern ermöglicht. Bei ausreichendem Interesse können Standortunternehmen eng in den Wertschöpfungs‐Pakt Chemie einbezogen werden: So kann am Standort regelmäßig über aktuelle Technologiebedarfe referiert werden. Insbesondere können aber auch Workshops und Fachsymposien für potentielle Industriekunden ausgerichtet werden, um die Leistungsfähigkeit der ansässigen Unternehmen zu demonstrieren. Solche Aktivitäten könnten gleichzeitig als zielgerichtetes Standortmarketing genutzt werden. Internationale Schwerpunkte im „Wertschöpfungs‐Pakt Chemie“ bilden neben der Luft‐ und Raumfahrt insbesondere Bereiche des Rohstoffabbaus (Öl und Gas, Bergbau) in Schwellenländern. Hier dient der „Wertschöpfungs‐Pakt Chemie“ zum einen einer zielgerichteten Vermittlung von Industriekooperationen; zum anderen werden so lokale „Lücken” in Wertschöpfungsketten festgestellt, die zur Definition zielgruppengenauer Infrastruktur‐Projekte führen können. Das Programm bietet ein wichtiges flankierendes Instrument zum Aufbau von Markterschließungs‐Kooperationen. Vor allem in Asien wird dabei immer wieder der Wunsch geäußert, dass deutsche Clusterorganisationen bei der Entwicklung ökologischer Industrieparks unterstützen. Im Chemie‑Cluster Bayern GmbH wurde deshalb 2013 ein Standort-Entwicklungsprogramm „Site Development Program” entwickelt, um solche Industriepark‐Projekte auch als Instrument der Außenwirtschaftsförderung nutzen zu können. Dabei beraten die Clustermanager zu sinnvollen Ansiedlungs‐ und Wertschöpfungskonzepten, während die Mitgliedsunternehmen Planungen, technische Beratung bis hin zum Bau von Anlagen anbieten. Nach einem erfolgreichen Start in China wird mit Unterstützung durch die Mainsite GmbH & Co. KG zum Jahresbeginn 2015 ein Kompetenzzentrum für Industriestandort‐Entwicklung im Industrie Center Obernburg gegründet. Seit Mitte 2015 gibt es dafür die eigene Marke InSITE BAVARIA.